Moritz Dasecke und Julius Hierholzer reisen quer durch Italien und kochen in verschiedenen Restaurants (Bild: © KöcheOnTour)

In der Vergangenheit wurde viel gejammert. Die Gastro ist hart, die Bezahlung mies, die Arbeitszeiten unzumutbar und der Nachwuchs unmotiviert. Aber die Gastro ist auch immer noch abwechslungsreich und wunderschön und vor allem ist sie das, was man draus macht. Julius und Moritz beweisen, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist.

Julius Hierholzer (22) und Moritz Dasecke (25) sind zwei junge Köche, die sich in Villingen in der Schule kennen gelernt haben. Die gemeinsame Begeisterung für die Gastronomie und das Kochhandwerk führte schnell zu einer engen Freundschaft. Mit einer „gewöhnlichen“ Anstellung nach der Ausbildung wären beide jedoch nicht vollends glücklich und zufrieden gewesen. Daher beschlossen die beiden Nachwuchs-Gastronomen kurzerhand, im Frühjahr dieses Jahres eine kulinarisch-gastronomische Tour durch Italien zu starten. Diese beginnt am 12. März in Venedig und führt die beiden jungen Reisenden über Ravenna, San Marino, Pescare, Italien, Florenz, Pisa und Mailand, um nur ein paar ihrer Zwischenstopps zu nennen.

Die Route der „Köche on Tour“ (Foto: Google Maps)

Julius und Moritz wären keine wahren Gastronomen, wenn sie unterwegs nicht arbeiten würden. Ihre Giro d’Italia Culinaria wird eine Mischung aus Freizeit und Kochen. Während der zahlreichen Aufenthalte in Italiens schönsten und bekanntesten Städten, werden die beiden die italienische Küche hautnah erleben, in einheimischen Restaurants kochen, regionale Rezepte sammeln und von den Erfahrungen der italienischen Köche lernen und profitieren. HOGAPAGE Today wird die beiden während der gesamten Reise unterstützen und Euch regelmäßig mit Fotos und Informationen zu den einzelnen Erlebnissen der beiden auf dem Laufenden halten.Durch urige kleine Landgasthöfe im „wahren Italien“ und gehobene Küche in modernen städtischen Restaurants kommen alle Italienfans auf ihre Kosten.

Ein Grund warum die beiden diese Reise antreten ist, dass sie die Gastronomie wieder attraktiver für junge Menschen machen wollen. Sie möchten zeigen, dass gute Gastronomen überall in der Welt ein zu Hause finden. Und nicht nur ein zu Hause, denn auch Freundschaften entstehen unter Gastronomen in der Regel schnell. Es geht darum zu beweisen, dass die Gastronomie das ist, was man draus macht. In ihrem Falle ist das Spaß haben, Lebenserfahrung sammeln, die internationale Gastronomie entdecken, Abwechslung und Selbstverwirklichung. Und ganz nebenbei auch noch ein wenig Bekanntheit sammeln.

Wir sind gespannt auf die ersten Eindrücke und Erlebnisse. Auch Julius und Moritz sind heiß darauf endlich loszulegen. Am kommenden Sonntag ist es soweit. Bis Mitte April werden die beiden unterwegs sein und jede Menge „Bella-Italia-Spirit“ erfahren, ganz nach dem italienischen Motto: A tavola non si invecchia (Gute Küche schadet nicht)! (MJ)

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