Die weltweit erste Tequila-Wolke stieg Anfang März in Berlin auf. © obs/Visit Mexico

„Wenn Dir das Leben eine Zitrone gibt, verlange nach Salz und Tequila“ – Barkeeper kennen diesen Spruch. Zur ITB in Berlin wurde eine innovative Methode präsentiert, das Kultgetränk zu genießen: Es tropfte aus einer Gewitterwolke mit Zapfhahn. Wie funktioniert das?

Monatelang hatte Bildhauer und Roboter-Ingenieur Robb Godshaw getüftelt, probiert und geplant, bis er den ersten Tequila aus der Wolke ins Glas füllen konnte. Den Durchbruch brachte diese Methode: Ultraschallverdunster bringen Wasser und Tequila mit höchster Frequenz zum Schwingen, sodass daraus ein schwebender Dunst entsteht. Dieser Dunst formt die Wolke, von wo aus der Tequila nach unten tropft, seine Temperatur kontrolliert und er schließlich serviert werden kann. Vollendet wird die Installation durch ein computergesteuertes Beleuchtungssystem, das die Illusion von Blitzen und Donner erzeugt.

Vom 8. bis 12. März wurde die Tequila Cloud im im Urban Spree in Berlin präsentiert – nicht in einer Bar, sondern in einer Galerie für zeitgenössische Kunst. Hinter dem Projekt steckt der mexikanische Tourismusverband. Ob es die Methode wirklich in den Baralltag schafft, bleibt abzuwarten.

Wissenswertes zum mexikanischen Tequila

In der Gegend rund um die Stadt Tequila im mexikanischen Staat Jalisco, erstrecken sich die grünlich-blauen Agavenfelder meilenweit über hügeliges Terrain. Der gesamte Tequila, etwa 230 Millionen Liter pro Jahr, werden in dieser Region hergestellt. Seit 1978 ist der Begriff Tequila geschützt, das heißt, dass sich Drinks auf Agavenbasis aus anderen Regionen der Welt nicht Tequila nennen dürfen. Die Blaue Agave wächst nur in Jalisco, einem Staat im Nordwesten Mexicos. So berühmt ist der Drink, dass die Stadt Tequila in Jalisco/Mexiko zum Weltkulturerbe gehört (ph).

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