Als Gastronom bringt man gute Voraussetzungen für die eigene Fortpflanzung mit. (Foto: © skypicsstudio/fotolia)

Wer sollte Kinder bekommen und wer nicht? Wie alt sollte man mindestens, beziehungsweise höchstens sein? Der eigene Nachwuchs bringt viele Veränderungen und Herausforderungen mit sich. Gastronomen dürften allerdings gewappnet sein.

Mal ehrlich: Ob man auf ein Kind vorbereitet ist oder nicht, kann man im Vorhinein niemals mit vollständiger Gewissheit sagen. Man kann sich nur bestmöglich darauf vorbereiten. Natürlich ist das ganze auch eine Charakterfrage. Jeder Mensch hat andere Stärken und Schwächen, auch hinsichtlich der oft scheinbar überirdischen Aufgabe, die da heißt: Kindererziehung. Als Gastronom besitzt man jedoch gewisse Vorteile gegenüber anderen Menschen, wenn es um die Bewältigung dieser Herausforderung geht. Hier sind 10 Gründe, warum Gastronomen bessere Eltern sind, als Nicht-Gastronomen:

  1. Gastronomen sind harte Arbeit und schwierige Herausforderungen gewohnt, sie geben nicht gleich auf, sondern stellen sich allen Aufgaben, die der eigene Nachwuchs für sie bereit hält.
  2. Wer könnte sich besser mit gesunder und richtiger Ernährung auskennen als ein echter Gastronom? Genau niemand, und ganz nebenbei werden die Speisen für den jungen Spross immer frisch zubereitet.
  3. Gastronomeneltern sind stark in ihrem Beruf eingespannt. Das bedeutet, sie sind nicht oft zu Hause. Der Nachwuchs profitiert hiervon gleich mehrfach: Er wird schneller unabhängig als Kinder im gleichen Alter und natürlich hat er öfter sturmfrei, was gut ist für Parties oder eine heimliche erste Beziehung. 😉
  4. Gastronomen sind Teamplayer. Da ist es eigentlich selbstverständlich, dass aus den Kindern keine egoistischen und empathielosen Karrieregeier werden, sondern soziale hilfsbereite Mitmenschen.
  5. Als Kind eines Gastronomen lernt man relativ schnell sinnvoll mit Geld umzugehen. Schließlich ist die Gastronomie nicht dafür bekannt, dass man sich in ihre eine goldene Nase verdienen kann.
  6. Wenn man sich mal überlegt, wie viele Stunden ein Gastronom in der Woche arbeitet, dann kann man davon ausgehen, dass dessen Kind lernen wird, was es heißt, fleißig zu sein und sich auch mal die Hände schmutzig zu machen.
  7. Als Elternteil braucht man von Natur aus einen starken Geduldsfaden. Wessen Faden könnte dicker sein, als der eines Gastronomen (hier findet sich meist kein Faden, sondern ein industrielles Stahlseil)?
  8. Der eine mag keine Pilze, die andere ist allergisch gegen Nüsse, wieder ein anderer ist laktoseintolerant und manche Gäste sind unsympathisch, unhöflich oder einfach nur komplett anders, egal ob das ihre Religion, Hautfarbe, politische Einstellung oder Herkunft betrifft. Als professioneller Gastronom behandelt man jeden Gast gleich. Toleranz und Gleichberechtigung werden groß geschrieben. Diese Charaktereigenschaften saugen die Kinder mit der Muttermilch auf.
  9.  Die perfekte Vorbereitung auf ein eigenes Kind gibt es nicht. Genauso einzigartig ist jeder Arbeitstag in der Gastro, denn was Gäste sich manchmal ausdenken ist schlicht unvorstellbar. Da heißt es spontan sein, genau wie in der Erziehung.
  10. Hat der Nachwuchs seinen ersten Liebeskummer, besucht er einfach Papa am Tresen.

(MJ)

Wussten Sie schon:

10 Beweise: Gastronomen sind die besseren Liebhaber

10 verbreitete Gastromythen

10 Dinge, die verraten, dass du mal Gastronom warst

Vorsicht: Wann macht die Gastro krank?

Mehr unterhaltsame Beiträge, coole Jobs und relevante News direkt ins Postfach? Einfach anmelden und jeden Tag kostenlos lesen

 

Share